Rollenförderer

Rollenförderer werden in Anlagen und Fördersystemen sowohl zum Transport von Paletten und Stückgut, sowie auch als Unterstützung für die vielfältigsten Manipulationsaufgaben eingesetzt. Dies beginnt bei der Anwendung an Auf- und Abgabestellen, Kommissionierplätzen, in Verbindung mit Drehstationen, Eckumsetzern, Verfahrwagen, Umreifern, Wickler usw.

Spezifikationen
Nutzbreite ca. 1350 mm
Bauhöhe ca. 350 mm
Antriebsleistung für Einzelpalettenplatz mit Nutzlast 3,5 t ca. 0,75 kW
Komponenten
  • höhenverstellbare Unterkonstruktion
  • aufgebauter Rollenförderer

Die höheneinstellbaren Unterstützungen der Rollenförderer, ohne oder mit integrierten Dämpfungselementen, werden mit dem Boden verschraubt. Darauf werden die Förderer aufgebaut. Die Positionierung des Antriebes hängt von den zur Verfügung stehenden räumlichen Gegebenheiten und den Anforderungen ab. Durch verschiedenste konstruktive Lösungen können die Rollenförderer optimal auf Ihren Einsatz abgestimmt werden. Als Antriebselemente zwischen den einzelnen Rollen können Ketten oder Zahnriemen verwendet werden. Grundsätzlich erfolgt der Antrieb von Rolle zu Rolle, kein tangentialer Antrieb der Rollen.

Durch die Verwendung von Zahnriemen als Antriebselement ergeben sich unter anderen wesentliche Vorteile, die Antriebe sind spielarm und sehr leise. Die Rollenförderer mit Zahnriemenantrieb sind zum größten Teil wartungsfrei und können auch z.B. in der Salzproduktion ohne Schwierigkeiten eingesetzt werden. Rollenketten haben in diesem Bereich nur eine sehr begrenzte Lebensdauer.

Der Antrieb erfolgt entweder über einen direkt auf eine Förderrolle aufgesteckten Getriebemotor oder über Vorgelege mittels Ketten oder Zahnriemen. Bei der Verwendung von frequenzgeregelten Antrieben können auch bei unterschiedlichsten Nutzlasten genaue Positionierungen des Fördergutes durchgeführt werden.

Die Führung des Fördergutes kann entweder über Führungsringen an den Förderrollen oder zusätzliche Leiteinrichtungen an den Rollenförderern erfolgen.

Sensorik

Die Überwachungen des Fördergutes auf dem Rollenförderer kann mittels optischer Sensoren aber auch über induktive bzw. kapazitive Sensoren erfolgen. Die Sensoren werden in den Rollenförderer integriert, somit sind sie vor Beschädigungen bestens geschützt. Diese Lösung bietet ein hohes Maß an Betriebssicherheit.

Sicherheit

Auf die Vermeidung von Scher- und Quetschstellen wurde bei der Entwicklung der Komponenten besonderes Augenmerk gelegt.

Ausführungen
  • Stahl lackiert oder pulverbeschichtet
  • Stahl verzinkt
  • Edelstahl

Eine Ausführung der Rollenförderer die zum Einsatz in der Ex-Atmosphäre (Zone 1 bzw. 2 für Gas und Zone 21 bzw. 22 für Staub) geeignet ist, kann ebenfalls geliefert werden.

Eine begehbare Ausführung der Rollenbahnen ist auch möglich.

Ausführungen als Schwerkraftrollenförderer sind ebenso möglich.

Vorteile
  • niedrige Bauhöhen
  • kompakte Bauweise
  • flexibel Nutzbreiten und Längen
  • genaue und spielarme Positionierung